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Neumitgliederseminar

In der JU aus Überzeugung

Alle Wege führen in den Taunus: Nur eine Woche nach der Landtagswahl haben sich einige erfahrene und Neu-JUler zu einem Neumitgliederseminar in Schmitten-Oberreifenberg getroffen. Orga-Strukturen und das gesellige Kennenlernen standen dabei an erster Stelle.

Aus Schmitten berichtet Frederic Schneider

Manchmal machen wenige Kilometer die Welt aus. Während im Main-Taunus der Schnee längst geschmolzen ist, liegen im schönen Schmitten in der Nähe des Feldberges einige Zentimeter.

Im Ortsteil Oberreifenberg der Gemeinde Schmitten hat der Bezirksverband Nassau der Jungen Union am Wochenende nach der Landtagswahl ein Neumitgliederseminar abgehalten, gleichwohl unter tatkräftiger Beteiligung aus dem schneearmen Main-Taunus.

Fünf Referenten wiesen die neuen Mitglieder in die Organisationsstrukturen von JU und dem Staat im Allgemeinen ein. Alexander Simon erläuterte in kleinen Schritten den politischen Aufbau von Exekutive, Legislative sowie Judikative und ging auf die einzelnen Zuständigkeiten der «parlamentarischen Gremien» ein. Der Bezirksvorsitzende Ingmar Jung ergänzte spontan in einem kleinen Exkurs Kumulieren und Panaschieren bei den Kommunalwahlen.

Der Wiesbadener JU-Vize André Weck erklärte die Werkzeuge im Wahlkampf, während Dietrich Bube aus dem Hochtaunus mit vielen Neumitgliedern darüber diskutiert, wie man am besten Neumitglieder wirbt. In einer anschließenden offenen Runde erläuterten die Seminarteilnehmer, wie sie den Weg in die Junge Union fanden. «Ob ich zu den Jusos oder zu den Julis gehe – diese Frage stellte sich mir nie: Ich bin aus Überzeugung in der Jungen Union», so ein Neumitglied. Andere erzählten von Schlüsselerlebnissen, die sie in die Politik brachten.

Andreas Hofmeister, Büroleiter von Klaus-Peter Willsch MdB, berichtete von seinen Erfahrungen zum Thema «Ämtern in CDU / JU». Er ermunterte alle, die sich engagieren wollen, für Vorstandsposten zu kandidieren – unter dem ratschlagenden Hinweis, dies nur zu tun, wenn man entsprechende Zeit einplanen kann.

Landesvorstand Andreas Kuckro erläuterte die internationalen Beziehungen zu anderen (konservativen) Jugendorganisationen.

Im Anschluss an die inhaltlichen Seminare, einer Weinprobe und einer Präsentation zum Thema «Wie entsteht Café?», folgte der gesellige Abend, der für die einen früher (Mitternacht) und für die anderen spät oder gar nicht endete. Im abschließenden Fazit zeigten sich alle Teilnehmer äußert angetan von den letzten gut 24 Stunden und möchten sich umso mehr in die Junge Union einbringen.

Autor: Frederic Schneider
Mehr zum Thema: Neumitgliederseminar Nassau 09