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Vergangenheit erkennen

DDR-Unrechtsregime erklären, nicht verklären!

Junge Menschen müssen mehr über die DDR-Vergangenheit lernen - das ist eine Kernforderung der Jungen Union Main-Taunus anlässlich eines Besuches am 31. Oktober des «Point Alpha» bei Fulda.

An dem Besuch nahmen neben dem Kreisverband Main-Taunus auch Mitglieder der Verbände Hochtaunus und Fulda sowie aus Thüringen der Verband Wartburgkreis teil.

"Es kann nicht sein, dass den Jugendlichen an Schulen jedes Detail von Karl dem Großen gelehrt wird, zugleich das Wissen mit dem Zweiten Weltkrieg aber aufhört", kritisieren die stellv. Kreisvorsitzenden, Frederic Schneider und Christian Vogt. "Die DDR war ein Unrechtsstaat, der vielen Menschen das Leben gekostet hat. Wir müssen uns dessen in unserer Gesellschaft wieder mehr bewusst werden."

All jenen in unserem Land, die dies in letzter Zeit immer häufiger relativieren, empfiehlt die Junge Union einen Besuch des Point Alpha. "Dort kann sich jedermann einen Eindruck davon machen, dass Deutschland in zwei Hälften geteilt und damit hunderttausende Einzelschicksale besiegelt, Familien auseinander gerissen wurden", erklärt Christian Vogt. "Mit etwas Glück treffen DDR-Nostalgiker dann auch, wie die Junge Union, auf Zeitzeugen, die über zahlreiche Repressalien von DDR-Grenzposten und Stasi berichten können."

Besonders bestürzt zeigt sich die Junge Union, dass demokratische Kräfte wie die Sozialdemokraten immer enger mit der SED-Fortsetzungspartei "Die Linke" zusammenarbeiten möchten. "Dabei zeigt doch beispielsweise die Nominierung von Volkmar Schöneburg als brandenburgischen Justizminister, der das DDR-Unrechtsregime verklärt, welchen Gefahren wir gegenüberstehen", gibt Jens Fleck, JU-Kreisvorsitzender, zu bedenken.

Die Junge Union wünscht sich daher eine breitere Behandlung der DDR / SED in der Mittelstufe. Außerdem muss es auch Aufgabe der Eltern sein, ihre Kinder dahingehend aufzuklären. "Die DDR ist erst 20 Jahre Geschichte, 1989 war all jenes Unrecht Realität, dies sollten wir uns stets vor Augen führen", fasst Jens Fleck mahnend zusammen.

Autor: Frederic Schneider
Mehr zum Thema: Besuch des Point Alpha